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Fortbildungen, Workshops und Vorträge
Die angebotenen Fortbildungen können meinem vorliegenden Konzept mit strukturiertem Zeitrahmen und Methoden folgen. Ebenso gern aber erarbeite ich mit Ihnen gemeinsam ein Angebot, das sich - in Dauer, Struktur, Ort und genauen Themen - an Ihren konkreten Interessen und Ihrer Situation orientiert.
Jede Fortbildung lebt von und mit ihren Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Ich achte sehr auf Ihre persönlichen Fragen und Anliegen und biete Raum für persönliche Erfahrungen in einer Atmosphäre von Präsenz und Freude.
Ich freue mich über Ihre Nachfrage.
Traumata durch sexuelle Gewalt in der Kindheit als (Nicht-)Thema in der Psychotherapie - was tun?
Die psychotherapeutische Arbeit mit - durch sexuelle Gewalt in der Kindheit - traumatisierten Frauen und Männern stellt in der professionellen Begleitung eine besondere Herausforderung dar.
Es kann sowohl das Bedürfnis entstehen, besonders gut und intensiv helfen und unterstützen zu wollen als auch ein Gefühl der Überforderung wachsen.
Jenseits von Aufopferung, ängstlichem Kontakt oder Ablehnung ist auch eine freudvolle und hilfreiche Begleitung möglich.
Hierfür möchte diese Fortbildung Informationen zu Dynamik und Überlebensstrategien sexualisierter Gewalterfahrungen bieten sowie Anregungen für die unterstützende Begleitung traumatisierter Menschen.
Fragen, denen sich die Fortbildung zuwendet, sind:
- Was ist das Besondere der Begegnung mit traumatisierten Menschen in Beratung und Therapie?
- Was bedeuten die Erfahrungen sexueller Gewalt in der Kindheit für die Betroffenen?
- Über welche Überlebensstrategien verfügen sie, mit welche Folgen leben sie?
- Welche Unterstützungsmöglichkeiten in Beratung und Psychotherapie gibt es?
- Ist es angemessen, nach traumatisierenden Gewalterfahrungen zu fragen oder ist eher Rückhaltung geboten?
- Was ist zu tun?
Belastung und Indirekte Traumatisierung in der Schule durch Vermutung von und Konfrontation mit (sexueller) Gewalt an Kindern und Jugendlichen
(Sexuelle) Gewalt ist heute mehr denn je ein öffentliches Thema, aber der unmittelbare Umgang mit ihr kann nach wie vor mit schweren Belastungen einhergehen bis hin zu Indirekter Traumatisierung.
Lehrerinnen und Lehrer sind für SchülerInnen zuweilen die einzigen erwachsene AnsprechpartnerInnen außerhalb der Familie, hier kommt Schule eine Schlüsselrolle zu.
Ohnehin mit hohen gesellschaftlichen Erwartungen konfrontiert, verlangt der Verdacht auf (sexuelle) Gewalt ein außerordentliches Maß an Sensibilität und Kenntnissen, die über die übliche Berufsrolle des Lehrers / der Lehrerin hinausgehen.
Hier wach und empathisch zu bleiben, vor Gewalt schützen zu wollen, dem eigenen Gefühl von Verunsicherung zu begegnen, möglicherweise eigene schmerzhafte biographische
Erfahrungen zu fühlen, Handlungsoptionen zu suchen, die eigene Berufsrolle auszuloten, das sind Anforderungen, die belastend bis traumatisierend sein können.
Indirekte Traumatisierung heißt die Traumatisierung, die durch Begegnung, Begleitung, Unterstützung traumatisierter Menschen entstehen kann.
Wie schwere Belastungen und Indirekte Traumatisierung entstehen können, wie sie zu erkennen sind – und welcher schützende und selbstfürsorgliche Umgang möglich ist, sind Fragen, auf die diese Fortbildung Antworten geben will.
Die Fortbildung richtet sich an LehrerInnen, SchulpsychologInnen und Schulleitungen.
Die fünfstündige Fortbildung kann auf Anfrage von einer Schule oder einer Gruppe gebucht werden oder wird – ab sechs InteressentInnen – in der Praxis Dr. Tanja Rode, Supervision und Beratung, Liebigstr. 46, 35037
Marburg, durchgeführt.
Kosten: 80,- Euro pro TeilnehmerIn.
Die Fortbildung ist beim Institut für Qualitätsentwicklung Hessen mit 5 Leistungspunkten akkreditiert.
Sexuelle Gewalt an Mädchen und Jungen
In dieser Fortbildung werden Informationen vermittelt, Austausch ermöglicht und praktische Übungen angeboten zu:
- Definition und Hintergründe sexueller Gewalt, Zahlen und Fakten,
- Opfer,
- Täter (und Täterinnen),
- Täterstrategien,
- Psychodynamik und Signale von betroffenen Mädchen und Jungen.
- Intervention und Prävention.
Unterstützung und Begleitung von Frauen mit sexuellen Gewalterfahrungen
In dieser Fortbildung geht es darum, Überlebensstrategien sexualisierter Gewalterfahrungen in ihrer Entstehung und Widersprüchlichkeit als Versuche der Selbstheilung zu verstehen. Aus einer Sichtweise von Respekt und Würdigung gegenüber den Überlebensstrategien kann Unterstützung und Begleitung traumatisierter Frauen dazu beitragen, die darin liegenden Ressourcen zu nutzen.
- Definition und Erklärung "Trauma",
- Sexuelle Gewalt und gesellschaftliche Zusammenhänge,
- Jenseits der Pathologisierung: Überlebensstrategien statt "Symptome",
- Sinn und Funktion von Überlebensstrategien,
- Diagnostik als gemeinsame Suchbewegung,
- Begriff und Phasen der "Heilung",
- Unterstützung und Selbsthilfe,
- Ressourcenorientierung,
- Neue Spuren legen, praktische Übungen,
- "Integration",
- Veränderung, Wachstum, Selbstbestimmung.
Multiple Persönlichkeitsstruktur als Überlebensstrategie sexueller Gewalterfahrungen
Die Multiple Persönlichkeitsstruktur kann eine Überlebensstrategie sexueller Gewalterfahrungen sein. Diese Fortbildung bietet grundlegende Informationen zu Entstehung und Definition der Multiplen Persönlichkeitsstruktur sowie Ansätze für Unterstützung und Begleitung. Folgende Fragen werden thematisiert:
- Was ist eine Multiple Persönlichkeitsstruktur?
- Welche Hintergründe können der Entwicklung einer Multiplen Persönlichkeitsstruktur zugrunde liegen?
- Was bedeutet die Multiple Persönlichkeitsstruktur im Alltag der Überlebenden?
- Welche Hilfe und Unterstützung können wir bieten?
Sekundärtraumatisierung und Selbstfürsorge
Auch die professionelle Begegnung und Begleitung von Menschen mit Traumata kann sehr belastend bis traumatisierend sein. Warum ist das so? Was trägt dazu bei? Was schützt? Oder was kann bei Sekundärtraumatisierung zur Selbstfürsorge getan werden? Diesen Fragen wendet sich diese Fortbildung zu.
- Definition "Trauma"
- Voraussetzungen und Bedingungen der Sekundärtraumatsisierung
- Begriff "Sekundärtraumatisierung"
- Wodurch entsteht Sekundärtraumatisierung?
- Merkmale der Sekundärtraumatisierung
- Umgang mit Sekundärtraumatisierung
mein magen - meine mutter - meine depression - und ich
Ein Worskhop in Kooperation mit Conny Hergenröther
Eine Entdeckungsreise für Alle, die Lust und Interesse an raum- und körperbezogene Selbstreflexion und Ressourcenentdeckung haben
- über Körpererfahrung und systemische Strukturaufstellung
- mit viel Raum, Zeit und Genuss an der Arbeit, im Miteinander, mit Vertrauen & Respekt, Spüren & Erkennen, Wahrnehmung & Reflexion
- garniert mit theoretischen Einsprengseln, Lachen & neuen Fragen
Der Raum
unsere Erfahrungen
unsere Kompetenzen und Möglichkeiten
unsere Körper
die Träger von Informationen und Ressourcen
... das sind die Grundlagen für diesen Workshop.
Für alle, die Interesse haben an beruflicher und persönlicher Selbstreflexion und Weiterentwicklung, bieten wir dieses Wochenende mit Körperarbeit und systemischer Strukturaufstellung an.
Wir wollen uns - und Euch – mit den dynamischen Zusammenhängen von Körper & Geist, Ratio & Emotion, Bewusstsein, Gedanken & Gefühlen, beschäftigen.
Wir sehen den Körper als Ort unserer persönlichen, biographischen, familiären wie gesellschaftlichen Erfahrungen, als Sammlung unseres Wissens, als Ressource und Informationsquelle, die wir uns – spielerisch und spürend - zugänglich machen können.
Diese Erfahrungen - Gefühle, Beziehungen, Gedanken, Aspekte - können wiederum über Körper und Raum veräußert werden: In der systemischen Strukturaufstellung werden innere Aspekte durch andere TeilnehmerInnen als RepräsentantInnen veräußert. Durch die Inszenierung über Körper und Raum werden Strukturen und Prozesse erfahrbar und damit neue Zugänge zu Ideen und Potentialen ermöglicht.
Es können neue Bilder entstehen, neuer Respekt gefühlt, Strukturen realisiert, neue Perspektiven geweckt, neue Handlungsoptionen wahrgenommen werden.
Im konkreten Sinne des Wortes stehen wir füreinander, machen miteinander Erfahrungen und gewinnen gemeinsam neue Erkenntnisse, deren methodische Entstehung wir auch - soweit von Interesse - theoretisch reflektieren wollen.
Ihr könnt mitbringen: Eure Anliegen jeder Art, Angst & Neugier.
Unsere Arbeit...
... ist ein Dialog von Raum- und Körperarbeit
... möchte der Unmittelbarkeit des Körpers sowie seiner gesellschaftlichen Vermitteltheit Rechnung tragen
... möchte Prozess- & Beziehungsperspektiven öffnen
... möchte Gestaltungsräume und Spielraum bieten
... möchte Kontakt im Innen und Aussen ermöglichen
... möchte Widersprüche zulassen,
... möchte Genauigkeit, Humor, Verstehen, Wachstum, Präsenz.
Bei Interesse kommen wir mit dem Workshop gern zu Ihnen / Euch - konkretisiert für Ihre / Eure Anliegen und Bedürfnisse.
Grundlagen unserer Arbeit
Conny Hergenröther
Die Körperwahrnehmungsarbeit, die ich anbiete, ist gespeist aus Praxis und Aus-/ Weiterbildungen in den Bereichen Ensemble-Schauspiel, Contact Improvisation, freiem Tanz, Clownerie, Body-Mind-Centering, Somatische Bewegungskunstpädagogik und Somatische Körpertherapie.
Wir werden die erfahrbare eigene Anatomie, z.B. Muskeln, Knochen, Organe in den Vordergrund des Fühlens rücken – erleben, wie sich diese Erfahrung im Detail auf die Aufmerksamkeit für sich, für andere und auf die eigenen Empfindungs- und Bewegungsmöglichkeiten auswirkt,
... im Kontakt mit dem eigenen Körper und den Körpern der anderen Teilnehmenden sein und
... durch Imagination, Visualisierung, Bewegung und Berührung uns die unterstützenden Qualitäten der Körpersysteme bewusst machen und diese stärken,
... im sinnlichen Erleben die Fähigkeit entfaltet, sich differenziert im Selbst-Spüren zu vertiefen und zu verankern,
... mit Entspannung in die Ruhe kommen und aus der Ruhe heraus die Wahrnehmung nach innen lenken,
... und auf dieser Basis einen ent-spannenden Weg in die eigene Körperwahrnehmung und Beweglichkeit finden.
Conny Hergenröther, Jg. 1973, lebt in Berlin und arbeitet überall.
Ensembletheaterspielerin, Clownin im Krankenhaus, Bewegungskunstpädagogin, Workshopleitung im Bereich Theater und Körpererfahrung, Beratung und Begleitung in künstlerischen Prozessen im Bereich Musik und Theater
"Ich glaube an Veränderungen und an die Macht der Veränderung, wenn ich es schaffe, das Unveränderbare, das Unverwechselbare in mir zu erleben, zu leben. Ich glaube an die Kraft der Zeit und an das Immer-Währende des Zeitlosen."
Dr. Tanja Rode
Ich beziehe mich auf die Systemischen Strukturaufstellungen (SySt) nach Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd. Sie sind eine Aufstellungsform, bei der neben menschlichen auch körperbezogene (Magen, Nervensystem etc) oder abstrakte Systemelemente (z.B. Ziele, Hindernisse, Ideen) berücksichtigt werden können.
Bei den Aufstellungen werden die inneren Bilder der AnliegenbringerInnen über das Stellen der RepräsentantInnen externalisiert (nach außen verlagert). Die Leitung einer Systemischen Strukturaufstellung versteht sich nicht als wissend. Sie interpretiert und deutet möglichst wenig. Der/die AnliegenbringerIn gilt als Expertin/Experte des eigenen Lebens und führt die Regie in der Aufstellung.
Die Aufstellung kann als transverbale Sprache gesehen werden, durch die bei den aufgestellten Personen repräsentierende (Körper-) Wahrnehmungen ermöglicht werden. So entsteht für den/die AnliegenbringerIn oft ein tieferes Verständnis des eigenen Systems, der inneren Strukturen. Durch behutsame Veränderungen des aufgestellten Systems können dann Anregungen und Lösungen ausprobiert und erarbeitet werden.
Dr. Tanja Rode, Jg. 1964, bin in Marburg, Köln und anderswo, z.B. in Berlin.
Diplom-Politologin, Supervision (DGSv), Beratung und Trauma, Psychotherapie (HPG), Coaching, Organisationsentwicklung, Moderation, Fortbildungen, Vorträge, Lehraufträge, Lehrsupervision, Kongressorganisation, in Ausbildung zur systemischen Therapeutin mit dem Schwerpunkt der systemischen Strukturaufstellung bei Syst / München, Mitherausgeberin von "Bube, Dame, König – DIS. Dissoziation als Überlebensstrategie im Geschlechterkontext", Tanja Rode / Wildwasser Marburg e.V. (Hg.), mebes&noack Köln 2009
"Freiheit, Respekt und Verantwortung als Prinzipien des Genusses. Fühlen und Denken nicht als Widerspruch. Widersprüche nicht als Problem."
Weitere Informationen und Anmeldung unter:
Conny Hergenröther
Telefon: 030 - 34 65 26 86, E-Mail: conny.hergenroether@gmx.de
Tanja Rode
Telefon: 06421 - 18 20 613, E-Mail: supervision@tanja-rode.de
Liebe auf Augenhöhe, wenn (mindestens) Eine traumatisiert ist - Sekundärtraumatisierung in lesbischen Beziehungen
Viele Frauen haben in ihrer Biographie traumatische Erfahrungen erlebt, deren Spuren bis in die Gegenwart hineinreichen und sich insbesondere in Liebesbeziehungen aktualisieren können. Das ist nicht nur für die unmittelbar Betroffene leidvoll, sondern kann auch für die Partnerin belastend sein. Vor allem vor dem Hintergrund sexueller Gewalterfahrung können für Beide einengende Beziehungsstrukturen entstehen: wenn die Eine im wesentlichen als Opfer und Überlebende, die Andere als Helferin und Retterin gesehen wird.
In diesem Workshop informiere ich über Grundlagen von Traumatisierung und Bewältigungsstrategien, erläutere mögliche Beziehungsdynamiken und öffne den Raum für Neue Perspektiven und Anregungen für mehr Gestaltungs- und Bewegungsfreiräume, eben "Liebe auf Augenhöhe".
Ich freue mich über Ihr / Euer Interesse, und komme mit dem Workshop gern in Ihre / Eure Stadt.
Rund um die genannten Themen können Sie mich gerne auch zu Vorträgen anfragen.
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