Termine 2018

03.03.2018

Ich unterscheide – also bin ich

Vortrag und Experiment

Berlin / Praxis für Unterscheidung und Zusammenhang, Dr. Tanja Rode

In meiner Berliner Praxis lade ein zu einem Vortrag „Ich unterscheide – also bin ich“ ein. Ich stelle das Unterscheidungskalkül von George Spencer Brown vor, wie ich es von Matthias Varga von Kibéd gelernt bzw. verstanden habe. Es geht um Unterscheidung als grundlegende Erkenntnisoperation, als Schöpfung/Kreierung von (je meiner) Welt, als grundlegender Aspekt von Lebensvollzug. Ich beziehe diese Idee der Unterscheidung beispielhaft auf eine – in unserer Gesellschaft höchst relevante wie auseinandersetzungsreiche – Kategorie: Geschlecht*.

 

Nach dem Vortrag – und einer Pause – lade ich ein zu einem Experiment im Raum, um verschiedene Aspekte der Unterscheidung nach George Spencer Brown in Bezug auf Geschlecht erfahrbar zu machen.

 

Für alle, die es interessiert.

Datum: 03.03.2018, 11:00 Uhr Vortrag / 14:00 Uhr Experiment

Ort: Praxis für Unterscheidung und Zusammenhang, Dr. Tanja Rode, Niemetzstr. 3, 12055 Berlin

Anmeldung: Bitte unbedingt bescheid sagen, wenn Sie kommen mögen / Du kommen magst; die Praxis hat nur einen begrenzten Raum – entweder unter mail@tanja-rode.de oder 030-91467925

Kosten: Keine. Es wird eine Spendenbox geben; die Spende geht komplett an das Projekt queer refugees des LSVD.

 

10.03.2018

Fragen – Wahrnehmen – Sehen – Spüren
Ein nächster Schritt für Ihr / Dein Anliegen

Systemische Strukturaufstellung

Berlin / Praxis für Unterscheidung und Zusammenhang, Dr. Tanja Rode

In der systemischen Strukturaufstellung (Syst®) können alle Aspekte des Lebens aufgestellt werden: nicht nur Menschen, sondern auch Gedanken, Gefühle, Arbeitsaspekte, Überzeugungen.

Dabei geht es nicht darum, vermeintliche Wahrheiten „herauszufinden“; sondern neue Perspektiven und Sichtweisen, aber auch Erfahrungsformen zu eröffnen. Maßstab ist die Sichtweise und das Anliegen derer, die ein Anliegen haben.

Ein Anliegen kann ein Klärungsbedarf, eine Entscheidungsfrage, ein Genauer-Hinschauen- oder ein Verstehen-wollen sein, das kann ganz verschieden sein. Vor jeder Aufstellung findet ein Interview zur Fokussierung des Anliegens statt. Es ist daher nicht nötig, die eigene Frage schon vorher ganz klar zu haben. Es ist auch möglich, das Anliegen verdeckt aufzustellen, sodass niemand außer dem/der Fragenden weiß, worum es geht. Dieses Vorgehen macht zugleich die Wirkweise dieser Arbeitsform besonders deutlich, da nicht auf die Interpretationen des Gehörten reagiert werden kann.

Diese Arbeit kann hilfreich, unterstützend und inspirierend sein – und nicht zuletzt gemeinsam Spaß machen.

 

Für alle, die es interessiert.

Datum: 10.03.2018, 11:00 – 16:00 Uhr

Ort: Praxis für Unterscheidung und Zusammenhang Dr. Tanja Rode,
Niemetzstr. 3, 12055 Berlin

Anmeldung bitte unter mail@tanja-rode.de oder 030-91467925.

Kosten: 30,- € (ermäßigt 20,-€).

12.04.2018 und 19.04.2018

Trauma und Dissoziation

Eine dialogische Fortbildung für „Betroffene“ und professionell unterstützende Personen

Köln / MUM

In dieser Fortbildung geht es explizit darum, dass Menschen, die Traumata erlebt haben und solche, die traumatisierten Menschen beruflich helfen, sich im Dialog begegnen, einander zuhören, voneinander lernen.

Auch dass Menschen sowohl Traumata erlebt haben, als auch professionell Handelnde sein können, soll Raum haben.

Es geht um Begegnung „auf Augenhöhe“.

Grundlegende Gedanken hierfür sind

  • dass Traumata erlebt und Überlebensstrategien entwickelt zu haben, kein Defizit ist (aber sehr leidvoll sein kann),
  • dass die Hilfesuchenden oder Klient*innen die Expert*innen ihres Lebens sind,
  • die professionellen Unterstützer*innen verantwortlich für ihr Angebot, für den Prozess.

Es sollen Begriffe und Konzepte von Trauma und Dissoziation vorgestellt werden, hilfreiche Möglichkeiten der Unterstützung aufgezeigt und geübt werden, als auch Momente der Beziehungsgestaltung zwischen Hilfesuchenden und Helfer*innen entwickelt und erprobt werden.

Bei allen drei Aspekten gibt es nicht nur Input und Erlebbares, sondern auch Raum für eigene Erfahrungen und Dialog der Teilnehmenden.

 

Für: Fachkräfte aus dem Betreuungs- und Psychiatrie-Kontext und „Betroffene“ von Trauma und Dissoziation

Datum: 12.04.2018, 14:00 – 18:30 Uhr und 19.04.2018, 14:00 – 18:30 Uhr

Ort: MUM Köln, Elisabeth Breuer Str.

Anmeldung: Antje Buchhorn, fortbildung@mum-ggmbh.de

08.11.2018

Ressourcenarbeit für professionelle Begleitung und Selbstfürsorge

Eine praxisbezogene Fortbildung mit vielen Übungen und deren Anwendung

Köln / MUM

 

In der psychosozialen Arbeit mit belasteten und traumatisierten Menschen ist es immer wichtig, gemeinsam die Aufmerksamkeit auf Stärken und Ressourcen zu richten und sie zu pflegen.

 

Auch für die Selbstfürsorge können wir konkrete Übungen und Methoden zuweilen gut gebrauchen sei es Arbeit mitdem Inneren Kind, Ego State oder Inneres Team,

Biographiearbeit als Ressourcenforschung oder Imaginationen,

Körperarbeit oder Schreibübungen.

Diese Fortbildung wird praktische Ideen vermitteln und gemeinsam einüben, die sowohl für die professionelle Arbeit in unterstützender Begleitung als auch für Sie selbst, für Ihre eigene Selbstfürsorge hilfreich sein können.

 

Für: Fachkräfte aus dem Betreuungs- und Psychiatrie-Kontext

Datum: 08.11.2018, 14:00 – 18:30 Uhr

Ort: MUM Köln, Elisabeth Breuer Str.

Anmeldung: Antje Buchhorn, fortbildung@mum-ggmbh.de